MISZELLEN
Zur Überlieferungsgeschichte des „Herzog Ernst“ und zu einer neuen Ausgabe des „Herzog Ernst“ A
Joachim Bumke
Noch vor zehn Jahren musste man die ältesten deutschen Herzog Ernst-Dichtungen A und B nach Bartschs Ausgabe von 1869 zitieren, ebenso den Prosa-„Ernst“ aus dem 15. Jahrhundert („Herzog Ernst“ F), den „Herzog Ernst“ D nach dem ersten Band von Hagen-Büschings „Deutschen Gedichten des Mittelalters“ von 1808, den lateinischen „Herzog Ernst“ C nach Haupts Abdruck der Münchener Handschrift im siebenten Band der Zeitschrift für deutsches Altertum (1849) und den „Ernestus“ von Odo von Magdeburg („Herzog Ernst“ D) nach einem Druck des frühen 18. Jahrhunderts. Von allen diesen Werken sind in den letzten zehn Jahren neue verlässliche Ausgaben erschienen, durch die die Arbeit an der „Herzog Ernst“-Überlieferung auf eine neue Grundlage gestellt wird.
(Seite 410 - 415)
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