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TAGUNGSBERICHT

Geschlossene Formen. Besetzung und Umbesetzung eines literaturhistorischen Sachverhalts, Berlin, 15.–16. Dezember 2000

Kennzahl zfdph_20010207
Ingo Berensmeyer, Kai Luehrs-Kaiser
 
In seinem Essay „Die Unschuld im Indirekten“ wies der österreichische Schriftsteller Heimito von Doderer darauf hin, das 19. Jahrhundert beginne mit dem Satz Goethes: „Jede Form, auch die gefühlteste, hat etwas Unwahres.“ Doderer, selber für das 20. Jahrhundert sprechen wollend, setzte dem entgegen: „Jede Formlosigkeit, auch die gefühlvollste, hat etwas Unwahres.“ In einer Kooperationsveranstaltung der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin/Zentrum für Literaturforschung (Projekt „Der auktoriale Diskurs in vergleichender Sicht“) und der Heimito von Doderer-Gesellschaft fand in der Zeit vom 15. bis 16. Dezember 2000 im Literarischen Colloquium Berlin eine Tagung zum Thema „Geschlossene Formen. Besetzung und Umbesetzung eines kultur- und literaturhistorischen Sachverhalts“ statt.
(Seite 285 - 289)
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