BUCHBESPRECHUNGEN
Wilhelm Heinse: Die Aufzeichnungen. Frankfurter Nachlass, hg. v. Markus Bernauer u.a., 5 Bde., Hanser, München 2003 und 2005.
Charis Goer
Studium des Rechts und der Philosophie, Tätigkeiten als Hauslehrer und Bibliothekar, Reisen an den Rhein, in die Niederlande, die Schweiz und vor allem nach Italien, Bekanntschaften mit Wieland, Goethe, Gleim, den Brüdern Jacobi, Hölderlin und vielen anderen zeitgenössischen Persönlichkeiten: Vieles an Wilhelm Heinse (1746–1803) ist typisch für einen aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Schriftsteller und Gelehrten des späten 18. Jahrhunderts. Zugleich ist er jedoch eine Außenseitergestalt und gerade als solche ebenfalls eine Schlüsselfigur zum Verständnis dieser ,Sattelzeit‘ zwischen Aufklärung, Klassik und Romantik.
(Seite 628 - 631)
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