BUCHBESPRECHUNGEN
Christoph Petersen: Ritual und Theater. Messallegorie. Osterfeier und Osterspiel im Mittelalter. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004. (MTU 125), VIII und 268 Seiten
Ursula Schulze
Die Herkunft des Geistlichen Spiels, speziell des Osterspiels aus der Liturgie des christlichen Gottesdienstes ist eine allgemein bekannte Tatsache. In Frage steht, wie der Ausgangspunkt und die Stationen in ihrer Interferenz zwischen Kult und Spiel zu beurteilen sind und wie der Weg von der Liturgie als kultisch determiniertem Text zum theatralen Spiel mit zwar noch geistlichem Bezug, aber Ansätzen zu ästhetischer Autonomisierung aussieht. Zur Charakterisierung der einzelnen Stationen und der Entwicklung leistet die Arbeit von Christoph Petersen einen wichtigen Beitrag.
(Seite 470 - 472)
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