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BARLAAM UNDE DER STRICKER IN EYME BUCHE
Kleinere Reimpaardichtungen des 13. Jahrhunderts in den inventarisierten Handschriften des Deutschen Ordens
Die aus dem 15. Jahrhundert stammenden Inventare des Deutschen Ordens sind schon seit langem als wichtige Zeugnisse für die Rezeption mittelhochdeutscher Literatur bekannt. Sie belegen den Besitz von Handschriften, in denen nicht nur die Texte aufgezeichnet wurden, die (wie beispielsweise das Väterbuch und das Passional, die Hester-Legende und die ostmitteldeutsche Judith oder Heinrich Heslers Apokalypse) als direkte Auftragsdichtungen des Ordens gelten können, sondern auch einige ältere mittelhochdeutsche Dichtungen aus dem 12. und 13. Jh. Ihre Erwähnung ist für die Literaturgeschichtsschreibung von besonderer Bedeutung, da sie nicht nur einen über 200 Jahre andauernden Rezeptionsprozess indiziert, sondern auch Hinweise auf den konkreten Kontext gibt, in dem das Interesse an diesen älteren Formen der Literatur aufrechterhalten wurde.
Seiten 121 - 127
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2002.121
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