Inhalt » Archiv » Ausgabe 04/1999 » Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes „Wahlverwandtschaften“.

Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes „Wahlverwandtschaften“.

Eine detailgenaue Untersuchung des Motivbereichs „Architektur“ als eines in sich stimmigen Komplexes eröffnet Einsichten in das den „Wahlverwandtschaften“ zugrundeliegende poetische Verfahren und ihre strategische Ausrichtung gegen die Romantik. Deren subjektivistische Tendenzen werden insbesondere von Ottilie aufgenommen und zur letalen Konsequenz geführt. Ihr Symbolbegriff wird dem antiken und dem christlichen entgegengesetzt und anhand der Grabanlagen ausführlich diskutiert.

A detailed analysis of the complex of motifs connected with „architecture“, which form a consistent whole, offers insights into the poetic method underlying Goethe’s „Wahlverwandtschaften“ (‚Elective Affinities‘) and their strategic alignment against the Romantic movement. Ottilie in particular represents the subjectivist tendencies of Romanticism and takes them to their lethal conclusion. The Romantic concept of the symbol is contrasted with classical and Christian concepts and is discussed in detail in connection with the tombs.

Seiten 500 - 517

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.04.1999.500

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