Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Das Artikulierte und das Inartikulierte Zum semantischen Wandel der Artikulation in der Sattelzeit
Zum semantischen Wandel der Artikulation in der Sattelzeit
Dieser Artikel vollzieht die semantische Rekonfiguration des Paradigmas der Artikulation' um 1800 nach. Ausgehend von einer Lektüre der Schriften Monboddos, Herders, Kants, Fichtes und Humboldts wird argumentiert, dass sich Artikulation' von einem in erster Linie linguistisch-anatomischen Begriff zu einem Prinzip wandelt, das zur Abbildung und Analyse von Ordungsverhältnissen jeglicher Art dient. Die These ist, dass erst die Redefinition des Verhältnisses vom Artikulierten zum Inartikulierten um 1800 die Entwicklung der Artikulation zur zentralen Denkfigur strukturalistischen Denkens möglich machte.
On the basis of readings from Monboddo, Herder, Kant, Fichte and Humboldt, this article examines how the notion of articulation' is transformed during the Goethezeit from a linguistic and anatomical term into the pre-eminent model for representing order in art and nature. My thesis is that articulation comes to occupy such a position of functional primacy - most notably in the writings of the Structuralists - as a result of the redefinition of the relationship of the articulate to the inarticulate which took place around 1800.
Seiten 198 - 225
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.02.2007.198
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/1998
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
Jahrgang 2007 ▼
- Ausgabe 04/2007
- Ausgabe 03/2007
- Ausgabe 02/2007
- Ausgabe 01/2007
