Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2006 » Das was durch eine list getan – Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“

Das was durch eine list getan – Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“

Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“

Der "Dukus Horant" war zwar durch seine Aufzeichnung mittels hebräischer Schriftzeichen in Gemeinschaft mit Texten ganz überwiegend jüdischer Provenienz allein für jüdische Benutzer bestimmt, zeigt aber gleichzeitig so enge Verbindungen zur mittelalterlichen deutschen Epik, dass er immer wieder dieser zugerechnet wurde. Dass der Text für seine jüdischen Rezipienten keiner ‚Judaisierung' bedurfte, ist das vielleicht wichtigste Ergebnis bisheriger Suche nach den literarhistorischen Zusammenhängen, in die diese Erzählung gehört.

'Dukus Horant', written in Hebrew characters alongside texts of predominantly Jewish provenance, was clearly intended exclusively for Jewish readers. Nevertheless, the story is so closely connected with medieval German epics that it is often regarded as belonging to that genre. The most important result of the research into the literary-historical connections to date is that the text did not need to be judaised to make it acceptable to its Jewish recipients.

Seiten 47 - 60

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2006.047

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