Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2002 » DIE FALSCHE BRAUT: IMPERATIVE FEUDALER HERRSCHAFT IN TEXTEN UM 1200

DIE FALSCHE BRAUT: IMPERATIVE FEUDALER HERRSCHAFT IN TEXTEN UM 1200

Zur Instrumentalisierung des nudus consensus in den sogenannten ‚Spielmannsepen‘

Die sog. ‚Spielmannsepen‘ führen Imperative feudaler Herrschaft vor. Erfolgreiche Herrschaft und Erbfolge sind hier an eine dezidiert christliche Konsensehe gebunden. Der Selektionsmechanismus für den ‚Besten‘ und die ‚Schönste‘ der archaischen Basisregel der Brautwerbung wird in der Kemenatenszene über die Instrumentalisierung der kanonischen Lehre vom nudus consensus vermittelt.

The so-called Spielmannsepen illustrate feudal rule. Successful rule and the succession of heirs are bound to a decidedly Christian marriage of consent. The selection mechanism for ‘the best’ and ‘the most beautiful’ in the archaic basic rule for selecting a wife is presented in the scene in the lady’s room by means of the canonical doctrine of the nudus consensus.

Seiten 1 - 20

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2002.001

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