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Die Präsenz der Schrift zwischen Vision und Wissen. Zur Deutbarkeit der vier scheinbar deutschen Wörter in der „Visio Karoli Magni“

Die wohl im neunten Jahrhundert entstandene „Visio Karoli Magni“ ist in zwei Handschriften des zwölften Jahrhunderts überliefert. Der Visionsforschung war der Text entgangen, bis ihn 1987 Patrick Geary neu edierte und kommentierte. Das Interesse der Philologen hat er dagegen schon früh geweckt: Bereits 1837 gab Eberhard Gottlieb Graff den Text der Hs. A im dritten Band seines Althochdeutschen Sprachschatzes wieder (Sp. 853–856). Grund dafür sind vier vermeintlich deutsche Wörter, die im lateinischen Text eine entscheidende Rolle spielen.

Seiten 98 - 102

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2000.098

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