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Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität
Dieser Beitrag stellt mögliche Erkenntnisinteressen der historischen Emotionsforschung vor, erörtert überdies die Referentialität literarischer Emotionsdarstellungen. Dabei werden drei Relationen thematisiert: visuelle Wahrnehmung und deren Versprachlichung in der Alltagswelt; die Differenz der Zeichensysteme Körper und Sprache innerhalb von Texten; die Diskursivierung der Beziehung von Innen (Seele, Herz) und Außen (Körper) im Mittelalter überhaupt.
This article proposes possible epistemological interests in historical research on emotions and then discusses the referentiality of literary representations of emotions. Three relations are explored: visual perception and its verbalisation in everyday life, the difference between the semiotic systems body and language within texts, and the discourse on the relationship of inside (soul, heart) and outside (body) in the Middle Ages in general.
Seiten 79 - 102
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2008.079
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