Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2008 » Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

Emotionsdarstellungen im Mittelalter. Aspekte und Probleme der Referentialität

Dieser Beitrag stellt mögliche Erkenntnisinteressen der historischen Emotionsforschung vor, erörtert überdies die Referentialität literarischer Emotionsdarstellungen. Dabei werden drei Relationen thematisiert: visuelle Wahrnehmung und deren Versprachlichung in der Alltagswelt; die Differenz der ‚Zeichensysteme‘ Körper und Sprache innerhalb von Texten; die Diskursivierung der Beziehung von ‚Innen‘ (Seele, Herz) und ‚Außen‘ (Körper) im Mittelalter überhaupt.

This article proposes possible epistemological interests in historical research on emotions and then discusses the referentiality of literary representations of emotions. Three relations are explored: visual perception and its verbalisation in everyday life, the difference between the ‘semiotic systems’ body and language within texts, and the discourse on the relationship of ‘inside’ (soul, heart) and ‘outside’ (body) in the Middle Ages in general.

Seiten 79 - 102

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2008.079

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