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Gebet und Geschlecht bei Theodor Fontane
Ausgehend von der Beobachtung, dass sich die Feminisierung der Religion im 19. Jahrhundert im Gebet gleichsam verdichtet, zeichnet die Untersuchung die Geschlechterordnung des Gebets in Theodor Fontanes Romanen nach. Im steten Rückgriff auf das besonders anschauliche Beispiel Effi Briest lässt sich zeigen, dass bei Fontane weniger die Religion als vielmehr das Geschlecht ins Gebet genommen wird.
Based on the observation that the feminisation of religion is most apparent in the phenomenon of prayer in the 19th century, the article traces the role of gender in passages of prayer in Theodor Fontanes novels. With special reference to the particularly illustrative example of Effi Briest, the study shows how the passages of prayer in Fontane have less to do with questions of religion than with aspects of gender.
Seiten 545 - 566
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.04.2009.545
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