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Instrumentalität und Referentialität in der Lyrik (Thomas Kling)
Der Aufsatz verfolgt einige Strategien der Lyrik Thomas Klings, durch die eine instrumentelle Technizität in die komplexe Dynamik der textuellen Konstellationen übersetzt wird. Hierbei werden vor allem visuelle Momente und bildgebende Verfahren dieser Lyrik thematisiert, ferner ihr Verhältnis mit der textuellen Verräumlichung und Synchronisation, die als lyrikspezifisch erachtet werden. Methodologisch geht es darum, die mediale Paradigmatik mit einem literarischen Lektüreinteresse zu verbinden; aus historischer Sicht diese Befunde in eine poetologische Charakteristik gegenwärtiger lyrischer Schreibweisen einzubinden.
This study deals with the interrelations between an instrumental technicity and the textual dynamics in the poetry of Thomas Kling. Visual effects and imaging technics are investigated, further their relation to the textual spatialisation and synchronisation, identified as specific lyric features. The aims of the paper are methodological and historical: first to affiliate the paradigm of mediality with a literary reading; the historical aim takes into account the poetic trait of writing operations in recent German lyric poetry.
Seiten 261 - 283
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZfdPh.02.2011.261
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