Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2004 » Interdisziplinäre Beweglichkeit – wie weit reicht sie?

Interdisziplinäre Beweglichkeit – wie weit reicht sie?

Beweglichkeit der Bilder. Text und Imagination in den illustrierten Handschriften des „Welschen Gastes“ von Thomasin von Zerclaere, hg. v. Horst Wenzel, Christina Lechtermann, Köln, Weimar, Wien 2002 (Pictura et Poesis 15), VI und 281 Seiten, darin 56 schwarz-weiße Abb. u. 16 Farbtafeln.

Das Thema ‚Text und Bild‘ rangiert seit geraumer Zeit unter den Prioritäten auch der Altgermanistik1 und hat mit dem Seitenblick auf die gegenwärtige Medienkultur unlängst noch weiter an Prominenz gewonnen. In diesem Zusammenhang mögen ein paar – notfalls auch kritische – Anmerkungen aus vergleichsweise ‚konservativer‘ Perspektive nicht fehl am Platz sein. Sie gelten einem opulent ausgestatteten Band, der das Ergebnis einer Arbeitstagung von Altgermanisten vorstellt, die im Sommer 1998 in Berlin stattfand. Ihr Ziel war es, „im Übergang zu einem ikonisch bestimmten Zeitalter“ und im Zeichen der „zunehmende[n] Öffnung der Fächergrenzen […] das Zusammenwirken von Text und Bild an einem repräsentativen und zugleich überschaubaren Arbeitsfeld zu untersuchen“. Im Sinn „einer ganzheitlichen Wahrnehmung der Quellen“ sollen die Literarhistoriker die ‚Zuständigkeit‘ und Aufgaben der Kunsthistoriker mit übernehmen (S. 1), und das Ergebnis sind neben der methodisch perspektivierenden und zugleich resümierenden Einleitung des Mitherausgebers Horst Wenzel (S. 1–7) folgende 12 Beiträge (W. G. = „Welscher Gast“; TvZ = Thomasin von Zerclaere).

Seiten 109 - 117

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.01.2004.109

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