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Johann Karl Wezel, Herrmann und Ulrike. Hg. von Bernd Auerochs (Johann Karl Wezel. Gesamtausgabe in acht Bänden. Jenaer Ausgabe. Hg. von Klaus Manger, Bd. 3.) Johann Karl Wezel (17471819). Hg. von Alexander Koenina und Christoph Weiß
Wezels 250. Geburtstag am 31. 10. 1997 war der Anlaß, den ersten Band der auf acht Bände angelegten Johann Karl Wezel-Gesamtausgabe vorzustellen. Auch der Sammelband mit Beiträgen zum literarischen Schaffen Wezels von Koenina/Weiß nimmt Bezug auf dieses Datum. Zur gleichen Zeit ist im hain-Verlag das Buch Einer der vorzüglichsten Schriftsteller Deutschlands von Henrik Bärnighausen erschienen, das besonders die Bezüge Wezels zu seiner Heimatstadt Sondershausen untersucht, sowie ein schmales Bändchen mit dem Titel Warum Wezel? Zum 250. Geburtstag eines Aufklärers, herausgegeben von Irene Boose, das im gleichen Verlag wie die Gesamtausgabe publiziert wird und für diese sowie für den Autor Geschmack und Interesse wecken soll (Irene Boose im Vorwort).
Aufgrund dieser sowie weiterer Publikationen und Geburtstags-Würdigungen konstatierte Klaus Manger auf dem Internationalen Wezel-Symposium (31. 10.2. 11. 1997 in Sondershausen) aus Anlaß der Vorstellung der von ihm herausgegebenen Gesamtausgabe, daß die Phase der Rehabilitierung vorbei sei und nun die Kanonisierung des Autors in die Literatur des 18. Jahrhunderts beginnen müsse. Unter den Teilnehmern der Tagung aus Frankreich, Österreich, Großbritannien, Japan, den USA und der Bundesrepublik befanden sich neben renommierten Wezelkennern auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus benachbarten Disziplinen sowie überraschend viele Nachwuchswissenschaftler. Die 18 Beiträge sollen 1998 im 2. Band der Schriften der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft erscheinen.
Seiten 295 - 302
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.02.1998.295
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