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Kjølevik-Inschrift (Rogaland, Norwegen). Eine neue kritische Deutung
Der Stein wurde 1882 im Keller eines Gehöfts bei Kjølevik (Strand sogn, Stavanger amt, Rogaland) entdeckt. Nach den Angaben der derzeitigen Bewohner soll er zusammen mit einem anderen Stein ein Denkmal gebildet haben, das unweit vom Gehöft gelegen hätte. Der zweite Stein ist uns nicht erhalten geblieben. Der erste aber wurde 1883 nach Oslo befördert und steht als Bestandteil der Sammlung nationaler Denkmäler des Altertums im Universitätspark.
Der Stein ist aus grobkörnigem Granit: Gesamthöhe 270 cm, im breitesten Ausmaß 53 cm, Dicke 23 cm. Die Inschrift befindet sich auf einer recht unebenen Seite. Sie ist linksläufig und besteht aus drei Zeilen, die von unten nach oben zu lesen sind. Die erste Zeile liegt rechts und fängt ziemlich unten an, die zweite liegt in der Mitte, und die dritte links beginnt ungefähr in der Mitte des Steinblocks und endet fast an dessen Spitze. Die Runen sind ohne besondere Sorgfalt eingeritzt. Ein Riss über die ganze Länge des Steins hat den oberen Teil einiger Runen beschädigt, was ihrer Lesbarkeit keinen Abbruch tut.
Seiten 413 - 420
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.03.2001.413
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