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Konstellationen nach der Zeitenwende: Vier Neuerscheinungen zum Verhältnis von Literatur und Geschichte um und nach 1800

Als Übergang von der Aufklärung zum Historismus hat die Epochenwende vom 18. zum 19. Jahrhundert die kulturwissenschaftliche Forschung der vergangenen Jahre auf besondere Weise interessiert. Dabei waren es vor allem wissenschaftsgeschichtliche Perspektiven, aus denen die Kontinuitäten und Paradigmenwechsel dieser Zeitenzäsur im unmittelbaren Gefolge der Französischen Revolution beobachtet wurden. Vier z.T. interdisziplinär angelegte Neuerscheinungen arbeiten nun auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht und jenseits überkommener Modelle von Klassik, Romantik, Idealismus, Vormärz usw. ideen- und bewußtseinshistorische Strukturveränderungen im Spannungsfeld von Ästhetik, Rhetorik, Politik und Wissenschaft heraus, „Signaturen“ (Eke) und „Konfigurationen“ (Struck) am Umbruch zwischen der Epoche der Vernunft und der Epoche der Geschichte.

Seiten 279 - 285

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.02.1999.279

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