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Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik.
In diesen Tagen scheint sich die Geschichte der Geschichte als Herrschaftsdisziplin der Geisteswissenschaften ihrem Ende zuzuneigen. Das kann kaum heißen, dass wir geschichtsmüde geworden sind, oder gar werden sollten, sondern dass sich zunehmend geschichtlich gerahmte Untersuchungen in konstruktiver Spannung mit den Denkmustern anderer und zuweilen geschichtsfremder Disziplinen finden. Zu nennen sind hier insbesondere die politische Theorie, Biologie, Anthropologie und wieder (immer noch, immer wieder) die Ästhetik als Zweig einer Philosophie, in der die Frage nach dem richtigen Leben noch ein Echo findet.
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZfdPh.04.2011.634
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