Inhalt » Archiv » Ausgabe 03/2004 » Wiederholungen über Wiederholungen – Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“

Wiederholungen über Wiederholungen – Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“

Zur Variation in der „Altsächsischen Genesis“

Dass der Autor der "Altsächsischen Genesis" Schüler des "Heliand"-Dichters gewesen sei, wird bislang unter anderem an seiner vermeintlich mangelnden Beherrschung der Variationskunst festgemacht. Die folgende Studie versucht nachzuweisen, dass der "Genesis"-Autor einer aus dem "Heliand" nicht ableitbaren Strategie im Umgang mit den Variationen folgt und dass in dieser eigenen Erzähltechnik der Kunstanspruch der "Genesis" liegt.

The author of the 'Old Saxon Genesis' is thought to have been a pupil of the 'Heliand' poet, among other things because of his allegedly poor command of the art of variation. This study attempts to show that the author of the 'Genesis' follows a strategy which is not derived from the 'Heliand' in his treatment of variation. The Genesis's claim to artistic quality lies in the author's own narrative technique.

Seiten 321 - 340

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZfdPhdigital.de/ZFDPH.03.2004.321

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