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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Christian Moser: Buchgestützte Subjektivität. Literarische Formen der Selbstsorge und der Selbsthermeneutik von Platon bis Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Dorothea von Mücke
    …Montaigne, Niemeyer, Tübingen 2006. In dieser umfassenden Studie analysiert Christian Moser Schriften der griechischen und römischen Antike, des Kirchenvaters… …fungieren zu können, muß dieser Sinn mit Wirkkraft ausgestattet werden. Das Lesen wird bis in die Frühe Neuzeit hinein in einem emphatischen Sinne als Praxis… …pragmatische Leistung, ihre literarische Inszenierung und Modellierung von Kommunikationssituationen. In dieser pragmatischen Zuspitzung der Fragestellung liegt… …der Hauptertrag dieser Arbeit. In diesem Sinne ist es auch zu verstehen, dass Moser seine Studie mit der Analyse von Petrarcas Augustinusrezeption und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Zisterziensisches Schreiben im Mittelalter. Das Skriptorium der Reiner Mönche. Internationale Tagung des Instituts für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz gemeinsam mit Abt und Konvent des Stiftes Rein. Zisterzienserstift Rein, 14.–17. Mai 2003

    Sigrid Rachoinig
    …Karl-Franzens- Universität Graz gemeinsam mit Abt und Konvent des Stiftes Rein Zisterzienserstift Rein, 14.–17. Mai 2003 In dieser Tagung konzentrierten sich… …F. Palmer, Oxford) und andererseits in den mittelalterlichen österreichischen Ländern (Fritz Peter Knapp, Heidelberg). Auf dieser Basis konnte dann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    „Wilhelm von Österreich“-Verse in der Kleinen Heidelberger Liederhandschrift

    Eberhard Nellmann
    …dieser Anonyma hat schon Franz Pfeiffer, der die Handschrift 1844 diplomatisch abdruckte, identifiziert. 1 Übrig geblieben sind bis heute drei Texte – zwei… …Walther Blank vermutet, dass auch dieser Eintrag (wie die anderen Nachträge) noch ins 14. Jahrhundert gehört. 4 Es handelt sich um 13 vierhebige Verse… …Leser des sog. Wasserburger Codex markiert sie mit einem Kreuz. 14 Die Anfangszeilen eines dieser Briefe (vv. 6897–6854) kehren wieder in einem der… …. Zu dieser Gattung vgl. ebd., S. 87-174. 455…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …Jahrunderts gerade im mhd. Sprachraum geprägt haben. Im 15. Jahrhundert erfuhr dieser Text eine Prosabearbeitung, deren Überlieferung in acht vollständigen… …, welcher inzwischen zum festen, ja überragenden Motivbestand dieser Legende gehörte. Die bisher einzige Edition der Prosafassung aus dem 19. Jahrhundert ist… …kommentiert wird dieser Umstand allerdings nicht. So problematisch die Prämissen der Editionsphilologie des 19. Jahrhunderts sind und so begrüßenswert darum… …. Dieser Apparat hat es allerdings in sich: Da sämtliche Varianten aller anderen sieben Handschriften aufgeführt sind, nimmt er allein schon ca. zwei Drittel… …bemerkbar – hier ist diese Perspektive allerdings für die an dieser Stelle zu erwartenden literaturwissenschaftlichen Ergebnisse leider eher hinderlich… …„vollständige, textimmanente Interpretation des Prosatextes“ (S. 269) gar nicht leisten will und kann, dennoch ist dieser Teil aus literaturwissenschaftlicher… …(S. 347). Mit dieser Überlegung belässt er es jedoch, weitere Fragen wie z.B. nach dem un- 448 Buchbesprechungen terschiedlichen Status zwischen… …Frage- und Problemstellungen zumindest aufmerksam zu machen. Schmitz’ Fazit („In dieser Szene wird folglich das Geschehen auf den Berg verlegt und mit… …allerdings die ritterlichen Komponenten von Beginn an zurücknimmt. Nichts von dieser Diskussion ist bei Schmitz zu finden; für ihn dominiert lediglich das (in… …kleinsten Zerfaserungen der Textgeschichte abbilden zu wollen, aber auch das größte Manko dieser Studie: Für die Edition führt dies zu einem unübersichtlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …, der Liebesmetaphorik oder der Tabuisierung sexueller Details in Textproduktion und -überlieferung (z.B. mittels Rasuren). Was also kann dieser Band… …einschreiben, in der Liebe immer schon verschriftlicht sei. Innerhalb dieser Tradition begegnet aber das Schreiben über Liebe auch als Darstellung… …gegenüber dieser Forschungsposition zeichnet sich allenthalben ein Umdenken ab. 10 Die von der Toronto-Schule (Havelock, Goody, Watt, Ong) vorgenommene… …dieser Kritik an der dem Sammelband zugrundeliegenden Auffassung gerät natürlich auch dessen Gesamtkonzept ins Wanken – und somit auch die Grundlage all… …Dieser These steht u.a. Veldekes Lavinia gegenüber, die auch nach dem Abfassen ihres Liebesbriefes ihren eigenen Liebesgefühlen völlig ausgeliefert ist. 10… …bei der Entstehung von Eneas’ Liebe. In dieser letzten Stufe (nach der Lektüre des Laviniabriefs und dem Erblicken Lavinias selbst werden Amor und Venus… …Mythisierung“ (S. 81). Hinter dieser These steht die Auffassung, wonach Schrift eigentlich und üblicherweise mit Rationalität zusammengehe, nur eben hier im… …Öfteren so gesehen worden). Doch die ausschließliche Begründung dieser Funktion mit dem unzureichenden Medium Schrift leuchtet nicht ein. Denn Eneas selbst… …Weise eine erste Figur ihr Liebesgefühl einer geliebten zweiten Figur mitteilt, die von dieser Liebe noch nichts weiß und die selbst noch nicht von Liebe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …, dass man fast den Eindruck gewinnen kann, diese Forschungsrichtung sei tatsächlich erst zu diesem Zeitpunkt entstanden. 1 Dieser Eindruck suggeriert… …, dass die Psychoanalyse, die doch schon auf eine hundertjährige Praxis zurückblicken kann, mit dieser Historischen Emotionsforschung nichts gemein hat… …, S. 264 f., setzt die Anfänge dieser Forschungsrichtung in die 1980er Jahre. Emotionsforschung scheint auch in der Medizin erst spät zum… …Mentalitätsgeschichte, wie sie von Marc Bloch und Lucien Febvre schon ca. 1930/40 angestoßen wurde. Dieser Richtung schwebte eine Geschichte der kollektiven Mentalitäten… …einer historischen Sozialpsychologie sprechen. Mit dieser inhaltlichen Ausrichtung der Mentalitätsgeschichte konnte die Historische Psychologie ohne… …Forschungsbericht (vgl. zu dieser Studie auch unten Anm. 74], sondern skizziert die Entwicklung der Freudschen Psychoanalyse zur Literatur- und Zeichentheorie bei… …gefragt, wie und was die Menschen früher gefühlt haben. Interessiert an dieser Frage zeigen sich vor allem die Vertreter der bereits genannten Historischen… …durch gemeinsame Trauer; Steuerung sozialer Interaktion durch Emotionen; u.a.). Mit dieser Annahme, die der sozialkonstruktivistischen Emotionstheorie… …Textsortengeschichte). 40 Dieser Ansatz darf insofern als traditionell bezeichnet werden als er bereits von der Ideen- und Geistesgeschichte des beginnenden 20… …. Jahrhunderts praktiziert wurde. 41 Wenn Studien dieser Ausrichtung seit den 1990er Jahren eine zuvor ungekannte Aufmerksamkeit (in der Philosophie, in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Karl Gustav Goblirsch, Lautverschiebungen in den germanischen Sprachen, Winter, Heidelberg 2005 (Germanistische Bibliothek 23), 308 Seiten

    Ingo Reiffenstein
    …Obstruenten) gearbeitet. Das vorliegende Buch zieht die Summe dieser Arbeiten, soweit sie das Phänomen Lautverschiebung (LV) zum Gegenstand haben. Neben der 1… …mit dieser (ca. 6.– 8. Jahrhundert) vor sich gegangen seien. Goblirschs These ist, dass allen LVen im Prinzip der gleiche Lautwandelmechanismus zugrunde… …die Resultate der verschiedenen LVen nicht übereinstimmen, erkläre sich aus dem unterschiedlichen Grad der Durchführung dieser Veränderungen in den… …den Frikativen und weiter bis zu den Vokalen (Abb. 4, S. 38). Nach dieser Hierarchie können die zentralen Vorgänge aller LVen als Schwächungen… …hinsichtlich dieser dritten Serie die Rekonstruktion eines einheitlichen Indogermanischen möglicherweise unmöglich ist (S. 68), hält er es für möglich, „dass die… …Weiterentwicklung dieser Spiranten in den nordwestgerm. Sprachen ein (Okklusion, Auslautverhärtung, Stimmbeteiligung im In- und Anlaut von den frühen Verhältnissen… …dieser Wandel seit dem 12./13. Jahrhundert durch -Schreibungen für inlautende germ. p, t, k fassbar, denen man freilich nicht ansehen kann, ob sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eva-Maria Heinle, Diachronische Wortbildung unter syntaktischem Aspekt. Das Adverb, Winter, Heidelberg 2004 (Sprache – Literatur und Geschichte 26), LXII und 437 Seiten

    Peter O. Müller
    …Habilitationsschrift von 1991 (!), eine Untersuchung zu dieser vernachlässigten Wortart vorlegt mit dem Ziel, die Wortbildung des Adverbs vom Althochdeutschen bis zur… …gegeben werden und der für die vorliegende Arbeit verwendete (traditionelle) Adverb-Begriff erläutert wird. Dieser basiert auf syntaktischen (Verwendung in… …dass die Wortbildungen in dieser Arbeit nur mühsam aufzufinden sind. Mit diesem Buch von Eva-Maria Heinle, dem man ein großzügigeres Druckbild gewünscht… …464 Buchbesprechungen 20 Jahren innerhalb der germanistischen Sprachwissenschaft ausgebildet hat. 1 Denn zu den zentralen Zielen dieser… …Wörterbüchern zu erarbeiten. Die Untersuchung von Heinle folgt dieser Einsicht aber gerade nicht. Zwar gesteht auch Heinle zu, dass das Vorgehen, „kleinere… …. Dass beispielsweise mit dem „Mittelhochdeutschen Handwörterbuch“ von Lexer kein adäquates Bild der Adverbwortbildung dieser Periode gewonnen werden kann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Thomas Gloning, Organisation und Entwicklung historischer Wortschätze. Lexikologische Konzeption und exemplarische Untersuchungen zum deutschen Wortschatz um 1600, Max Niemeyer, Tübingen 2003 (Reihe Germanistische Linguistik 242), IX und 471 Seiten

    Werner Besch
    …Wortschatzdynamik; (II) im Bereich der empirischen Beschreibung des Deutschen: die Anwendung dieser Konzeption in der Beschreibung des deutschen Wortschatzes um 1600… …Teil dieser Rezension. Ist eventuell die Corpus-Auswahl z.T. schon unter diesem Gesichtspunkt erfolgt? Dass die ausgewählten Bereichsstudien für sich… …Dialekte werden in dieser Zeit angelegt. Diese ‚Makrostrukturen‘ (vgl. Titel von Kap. 3) prägen den deutschen Wortschatz zwischen 1560 und 1640 (und darüber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Schnittpunkte. Deutsch-Niederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Ulrike Zellmann, Urban Küsters, Waxmann, Münster u. a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), 352 Seiten, 20 teils farbige Abbildungen

    Amand Berteloot
    …„Deutsch-niederländische/niederländisch-deutsche Literaturbeziehungen im Mittelalter“ gewidmet war. Es war das zweite Kolloquium dieser Art, das das Organisationsteam, welches auch für den… …des „Lanseloet van Denemerken“, wie dieser Text sich im Laufe der Zeit von einem Theaterstück in einen Lesetext verwandelte. Der anschließende Wechsel… …in den Kölner Raum tat dieser Entwicklung nicht nur keinen Abbruch, sondern verstärkte sie sogar noch. Hans Rudolf Velten spürt der Figur des…
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